Atomwaffen? Könnt ihr knicken!

+++ Termin: 2.-11. August +++

atomwaffenAtomwaffen erscheinen uns, da wir den überwiegenden Teil unseres Lebens im 21. Jahrhundert verbracht haben, wie ein dunkler Schatten aus der Vergangenheit. Bedrohlich, dunkel, doch irgendwie in unserem Gegenwartsbewusstsein nicht mehr wirklich existent. Wie auch – nach Jahrzehnten der Abrüstungspolitik ist dieses Problem doch gelöst. Oder?

Mitnichten. Noch immer gibt es in ganz Europa Militärstützpunkte, auf denen Atomwaffen – zumeist US-Amerikanische – einsatzbereit gelagert sind. Auch in Deutschland – auf dem Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz, nahe Koblenz. Dort ist die Bundeswehr an etwas beteiligt, dass sich „nukleare Teilhabe“ nennt. Die Sprengköpfe dort unterliegen der Kontrolle von US-Soldaten, sollte aber der Einsatzbefehl kommen, werden sie an deutsche Flugzeuge übergeben, die sie in ihr Ziel tragen.

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Bericht: Das 3. JunepA Bundestreffen

MovingForwardWir  haben uns am Wochenende im Wendland getroffen, um gemeinsam auf die  kommenden Aktionen zu blicken und über die Struktur des Netzwerkes zu  sprechen.
Wir  waren 10, natürlich hochmotivierte, Menschen aus den Regionalgruppen  Berlin und Wendland-Lüneburg. Neben den altbekannten Menschen gab es  auch ein paar neue Gesichter.
Wir  haben bei schönstem Frühlingswetter vor allem über unsere geplanten  Aktionen gesprochen, um die es bei unserem Netzwerk ja gehen soll. Dabei  haben wir unsere Hauptaktion für dieses Jahr festgelegt: Eine Blockade  des Atomwaffenstützpunktes Büchel in der Eifel! Wir haben gemeinsam ein  Mobilisierungskonzept entworfen und schon erste Textbausteine für einen  Flyer geschrieben, den wir verteilen wollen, damit möglichst viele  Jugendliche zur Aktion im August kommen.

Bericht: Gegen hohe Mieten und Verdrängung!

OLYMPUS DIGITAL CAMERAGentrifizerung – ein Problem, das in Berlin schon seit langer Zeit aktuell ist, die Poltik aber noch viel zu wenig beschäftigt. Die Veredelung von Stadtvierteln, die die Mieten in unbegreifliche Höhen schnellen lässt und damit alteingesessene Bewohner_innen vertreibt, ist in vielen Teilen der Hauptstadt bereits vollzogen, und greift nun auch auf Szenebezirke wie Kreuzberg über. Das Phänomen wird für viele Menschen mit niedrigem Einkommen zunehmend zum Problem, und ist eine weitere soziale Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft. Aus diesem Grund fand am vergangen Samstag, dem 22. Februar, in Berlin-Kreuzberg die Lärmdemo gegen hohe Mieten und verdrängen statt. Auch JunepA Berlin hat sich daran beteiligt.

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Bericht: „Say it loud, say it clear: refugees are welcome here! “

Laut und deutlicartikelh wollten wir es sagen und zeigen: Flüchtlinge sind in Deutschland willkommen. Sie sollen nicht weiter unter den unmenschlichen und unwürdigen Bedingungen in Heimen ohne Bewegungsfreiheit leben. Sie sollen nicht weiter an den Grenzen Europas sterben. Und vor allem soll die Flüchtlings-Problematik nicht weiter aus dem Bewusstsein verdrängt werden, indem zum Beispiel das Flüchtlingscamp am Oranienplatz in Kreuzberg geräumt wird, ohne dass sich an der Flüchtlingspolitik etwas geändert hat.

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Bericht: Delfine retten und Nazis stoppen!!

delfindemoLetzter Samstag war für uns ein sehr bewegter Tag… Nachdem wir am Freitagabend noch bis spät in der Nacht an unserem Banner gemalt hatten, startete um 13 Uhr des folgenden Tages die Demo gegen Walfang und Delfinschlachten. Bewusst hatten wir auf eine etwas weitergehende Message gesetzt: „WIDERSTAND – Bis das Schlachten ALLER Tiere vorbei ist!“ stand auf unserem Transparent. Unsere Sorge war, dass durch die Tragik der Delfine, die auf irgendeine Weise auch Lieblinge vieler Menschen sind, das Leiden anderer Tiere (Schweine, Rinder, Hühner…) die jeden Tag zu Millionen in den Schlachthöfen getötet werden, in den Hintergrund geraten könnte.

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13. Februar: Schule bestreiken für Geflüchtetenrechte!


Ein breites Bkein-mensch-ist-illegal_DLF52985ündnis aus verschiedensten Gruppierungen ruft für Donnerstag, den 13. Februar, zu einem Schul- und Unistreik in Berlin auf. Damit verbunden ist eine Demonstration, die um 10 Uhr am Roten Rathaus startet und zum Flüchtlingscamp auf dem Oranienplatz ziehen wird. JunepA Berlin beteiligt sich am Aufruf und unterstützt die Mobilisierung an einzelnen Schulen.

Seit mehr als einem Jahr leben Geflüchtete im Camp am Oranienplatz und in einer besetzten Schule in der Ohlauer Straße. Sie protestieren gegen die Gesetze, die sie zwingen, weit unter der Armutsgrenze zu leben; die ihnen verbieten, zu arbeiten und sich frei zu bewegen. Viele Geflüchtete warten Jahre in Lagern und maroden Heimen auf die Bearbeitung ihres Asylantrags. Vier von Fünf werden abgelehnt und müssen zurück in ein Leben voller Armut, Hunger und Angst vor politischer Verfolgung– falls sie überhaupt überleben.

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3. JunepA Bundestreffen

Der Termin für das 3. Bundestreffen des Jugendnetzwerks steht jetzt fest. Am Wochenende vom 28.-30. März werden wir wieder zusammenkommen, um über vergangenes zu reflektieren und Handlungen und Aktionen für die Zukunft zu planen.
Stattfinden wird das Treffen im Wendland, nahe Lüchowt. Wenn ihr euch an den Planungen beteiligen wollt, meldet euch bitte bei kontakt-junepa[at]riseup.net.