Logbuch: Tag 3 auf der Lovis

13.09.2021

Heiligenhafen -> Rødby

In Heiligenhafen haben nicht nur wir angelegt, sondern auch zwei Bundeswehrschiffe. Wir haben die Gelegenheit ergriffen und ihnen einen kurzen Besuch abgestattet.

Bei grauem Himmel und kühlem, kräftigem Westwind stechen wir mit der Lovis gegen 9 Uhr von Heiligenhafen aus zum zweiten Mal in See. Bevor wir um Fehmarn herum Kurs auf Rødby (auf der dänischen Insel Lolland) nehmen können, müssen wir eine Weile gegen Wind und Welle kreuzen. Dabei wird einerseits das Wende-Manöver ausgiebig geübt, andererseits haben einige von uns heute mit der Kombination aus Schräglage, Seegang und ihrem dagegen protestierendem Gleichgewichtssinn zu kämpfen. Nach einiger Zeit haben wir das Kreuzen hinter uns, der Wind lässt (wie angekündigt) etwas nach und die mittägliche Stärkung mit belegten Broten an Deck hilft, die aufgewühlten Mägen wieder etwas zu beruhigen. Das macht es möglich, am frühen Nachmittag in großer Runde an Deck über zivilen Ungehorsam nachzudenken und zu diskutieren. Außerdem haben wir Kraniche für unsere Abschlussaktion am 17.9. in Rostock gebastelt. Im Laufe der Zeit machen viele ein kleines Schläfchen irgendwo an oder unter Deck und auch der Wind scheint müde zu sein und schläft schließlich so weit ein, dass wir die Segel bergen und die restliche Strecke unter Motor zurücklegen. Gegen 19:30 Uhr sind wir nach einem trockenen, aber eher kühlen und seglerisch durchwachsenen Tag in Rødby. Nach dem leckeren Abendessen finden wir uns zunächst in den Bezugsgruppen zusammen, bevor sich der kleinere Specher*innenrat austauscht. Danach stellen  JunepA-Menschen anhand von Fotos und kleinen Videos einige der bisherigen Aktionen vor, aber weil es schon ganz schön spät ist, wird die Runde der Zuhörer*innen immer kleiner.

Bendix

 

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