Leave no one behind

Nach langer Zeit, gibt es wieder ein Lebenszeichen der Berliner JunepA Regional-Gruppe.

Wir haben bei der Leave no one behind Online -Aktion zu der die Seebrücke aufgerufen hat mitgemacht.

#wirhabenplatz in Berlin gerade in #Corona-Zeiten und wenn Demos verboten sind !

Auch wenn wir nicht alle am selben Ort für die Evakuierung Geflüchteter aus den Lagern an den europäischen #Grenzen Demonstrieren konnten, mit unseren Gedanken waren wir bei denen, die nicht einfach bei #StayAtHome mitmachen können.

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PM aus Göttingen

Am heutigen Samstag, den 28.03.2020, haben zwei AktivistInnen den
Marktplatz mit Kreidebotschaften zur Problematik an den EU-Außengrenzen
verschönert.
„Wir haben Platz – Die Geflüchteten nicht“ – unter diesem Motto wurde
ein symbolischer Kreis mit 1,5m-Radius gemalt – der Abstand, den die
deutschen BürgerInnen angehalten sind zu Ihren Mitmenschen einzuhalten.
Möglich für uns, unmöglich in den Flüchtlings-Camps an den Außengrenzen
Europas.

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Online-Kommunikation in Zeiten von Corona

In Zeiten des Kontaktverbots helfen uns gute Online-Tools dabei, auch über Entfernungen miteinander in Verbindung zu bleiben. Vor allem ein Tool mögen wir sehr gerne. Wir haben es vor einigen Jahren selbst entwickelt: die Pad-Konferenz.

Wir denken, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um diese Art der Kommunikation mit euch zu teilen, wir haben nämlich sehr gute Erfahrungen damit gemacht und denken, dass es auch einigen von euch helfen kann. Vielleicht seid ihr in Gruppen aktiv, die nach Kommunikations-Tools suchen, vielleicht mögt ihr keine Telefonkonferenzen, vielleicht wollt ihr einfach mal Abwechslung.

Hier findet ihr die Anleitung zur Padkonferenz

Wir hoffen, wir können euch damit helfen. Bei Fragen oder Anmerkungen meldet euch sehr gerne bei uns!

JunepA-Bezugsgruppe gegen den Naziaufmarsch in Magdeburg

Am 17. Januar waren wir mit einer JunepA-Bezugsgruppe in Magdeburg, um dort den alljährlichen Nazi-Gedenkmarsch zu blockieren.

Gedanken einer JunepA-Aktivistin:

Ein aufregender Abend liegt hinter uns! Zwischen Häuserschluchten und dichtem Gestrüpp, zwischen Twittermeldungen und Lautsprecherdurchsagen, zwischen Elbe und Schienen haben wir es geschafft, auf die Naziroute zu kommen und sie zu blockieren. Die Atmosphäre des Naziaufmarschs war gruselig, doch wir haben ihr unsere Lieder und unsere Lebendigkeit entgegengesetzt. Wir sind unendlich dankbar, dass so viele Menschen sich heute für eine offene und solidarische Gesellschaft eingesetzt haben.

[19.54] Während die Nazis, die gerade noch vor dem Puppentheater stehen, ihre Fackeln entzünden, haben sich ein paar Leute auf die Porsestraße gesetzt #md1701 #mdblockiert

Gepostet von Solidarisches Magdeburg am Freitag, 17. Januar 2020

Herzlich Willkommen auf unserer neuen Website!

Juhuuu! Endlich ist es soweit – unsere neue Website geht an den Start!

Wir freuen uns sehr, euch die neue Seite präsentieren zu können. Angesiedelt ist sie bei Noblogs, aber wir haben jetzt auch unsere eigene Domain: www.junepa.de.

Wir geben uns die größte Mühe, dass alles funktioniert und gut aussieht. Falls ihr irgendeinen Fehler oder nicht funktionierenden Link findet, sagt gerne Bescheid – das wäre uns eine große Hilfe!

Und jetzt viel Spaß beim Umschauen 🙂

 

Wider§pruch: Tagessätze zu verkaufen!

Wichtig: Alle Tagessätze sind verkauft! Bitte überweist kein Geld mehr an die Landesjustizkasse. Vielen Dank für eure großartige Unterstützung! Über Spenden auf unser Wider§pruch-Konto freuen wir uns weiterhin.

Inzwischen wurden die ersten Menschen rechtskräftig für die Go-In Aktion im September 2016 auf dem Fliegerhorst Büchel verurteilt. Hier damalige Pressemitteilung und ein Bericht.

Nachdem wir im Oktober 2017 in 1. Instanz vor dem Amtsgericht verurteilt wurden haben wir Berufung eingelegt und standen im September 2019 vor dem Landgericht Koblenz, wo die Berufung letzendlich zurückgewiesen wurde. Einige von uns haben Revision eingelegt, jedoch nicht alle. Continue reading „Wider§pruch: Tagessätze zu verkaufen!“

Bericht Endlager Workshop

#dein_Endlager
#nicht_mein_Endlager

Was soll dieser Titel? Haben wir uns gefragt, als wir zum ersten Mal von dem Workshop gehört haben, zu dem BGE (Bundesgesellschaft für Endlagerung), BFE (Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit) und NBG (Nationales Begleitgremium) zusammen eingeladen haben.
Licht ins dunkle bringen?
Wird dort wirklich Licht ins dunkle gebracht oder im Endeffekt doch nur ein Frontscheinwerfer angeworfen der rechts und links im Dunklen lässt?

„Vier Freunde gehen mit einem Hund und einer Taschenlampe ein Endlager suchen“
So wird uns der Workshop auf dem Flyer präsentiert. Die Institutionen laden Jugendliche dazu ein, mit ihnen über die Frage, wie junge Menschen in die Endlagersuche mit eingebunden werden können, zu diskutieren.
Eigentlich ja eine prima Sache doch kommt das nicht viel zu spät? Das Standortsuchverfahren ist doch schon beschlossen. Was meinen die mit „einbeziehen“, und wo sollen wir uns einbringen, wenn alle wichtigen Verfahren schon beschlossen sind?
Der Flyer wirkt mehr wie eine Einladung auf ein Ferienwochenende mit Show Act, Storytelling und Escape-Room. Ob das Lauftraining für Sonntagmorgen wohl angesetzt ist, weil das am Ende doch die Lösung ist: Einfach weglaufen?

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