Krieg beginnt hier! – Atomwaffenstandort Büchel blockiert

JunepA BüchelVon Dienstag, dem 5. August, 6 Uhr morgens bis Mittwoch, den 6. August, 7 Uhr morgens, haben Aktivist_innen aus JunepA sowie weitere Friedensaktivist_innen die Hauptzufahrten zum Fliegerhorst und Militärstützpunkt Büchel bei Cochem, Rheinland-Pfalz, blockiert. Der Fliegerhorst ist der einzige bekannte Ort in Deutschland, an dem Atomwaffen stationiert sind. Auf dem Stützpunkt gehen hunderte Soldat_innen ihren Aufgaben nach, die sowohl der Bundeswehr als auch den US-Amerikanischen Streitkräften angehören. Die Atomwaffen stehen unter US-Amerikanischer Kontrolle, würden aber im Zweifelsfall von der Bundeswehr eingesetzt (siehe dazu auch der Artikel „Atomwaffen? Könnt ihr knicken!“).

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Bericht vom 4. Bundestreffen

MovingForwardDieses Mal wurden wir wieder von der Berliner Regionalgruppe in die Hauptstadt eingeladen. Dem Ruf sind wir gefolgt und haben zu zehnt diskutiert, Konzepte gemacht und Änderungen beschlossen.
Nachdem wir aus unseren Regional- und Themengruppen berichtet hatten, haben wir über Flyer und Logo unseres Netzwerks gesprochen.

Dieses Bundestreffen war das letzte vor unseren beiden großen Sommeraktionen, der Blockade beim Atomwaffenlager Büchel und der gewaltfreien Besetzung des Gefechtübungszentrum­s. Wir haben über die Mobilisierung und die Umsetzung beider Aktionen gesprochen und sie weiter geplant.

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4. Bundestreffen im Juni!

Action!Wieder einmal steht ein Bundestreffen des Jugendnetzwerks für politische Aktionen, kurz JunepA, bevor. Wir wollen gemeinsam aktiv werden: für eine bessere Zukunft für alle. Es gibt viel, wogegen es sich lohnt, aufzustehen: Nazis und Rechte bei Wahlen auf dem Vormarsch, Atomwaffen in Deutschland, Bundeswehrsoldat_Innen die sich auf das Zerschlagen von Aufständen vorbereiten, menschengemachte globale Erwärmung, Waldrodungen, Freihandelsabkommen die nur für Konzerne gemacht sind… Gegen diese Zustände wollen wir gemeinsam angehen!

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Atomwaffen? Könnt ihr knicken!

+++ Termin: 2.-11. August +++

atomwaffenAtomwaffen erscheinen uns, da wir den überwiegenden Teil unseres Lebens im 21. Jahrhundert verbracht haben, wie ein dunkler Schatten aus der Vergangenheit. Bedrohlich, dunkel, doch irgendwie in unserem Gegenwartsbewusstsein nicht mehr wirklich existent. Wie auch – nach Jahrzehnten der Abrüstungspolitik ist dieses Problem doch gelöst. Oder?

Mitnichten. Noch immer gibt es in ganz Europa Militärstützpunkte, auf denen Atomwaffen – zumeist US-Amerikanische – einsatzbereit gelagert sind. Auch in Deutschland – auf dem Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz, nahe Koblenz. Dort ist die Bundeswehr an etwas beteiligt, dass sich „nukleare Teilhabe“ nennt. Die Sprengköpfe dort unterliegen der Kontrolle von US-Soldaten, sollte aber der Einsatzbefehl kommen, werden sie an deutsche Flugzeuge übergeben, die sie in ihr Ziel tragen.

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Bericht: Das 3. JunepA Bundestreffen

MovingForwardWir  haben uns am Wochenende im Wendland getroffen, um gemeinsam auf die  kommenden Aktionen zu blicken und über die Struktur des Netzwerkes zu  sprechen.
Wir  waren 10, natürlich hochmotivierte, Menschen aus den Regionalgruppen  Berlin und Wendland-Lüneburg. Neben den altbekannten Menschen gab es  auch ein paar neue Gesichter.
Wir  haben bei schönstem Frühlingswetter vor allem über unsere geplanten  Aktionen gesprochen, um die es bei unserem Netzwerk ja gehen soll. Dabei  haben wir unsere Hauptaktion für dieses Jahr festgelegt: Eine Blockade  des Atomwaffenstützpunktes Büchel in der Eifel! Wir haben gemeinsam ein  Mobilisierungskonzept entworfen und schon erste Textbausteine für einen  Flyer geschrieben, den wir verteilen wollen, damit möglichst viele  Jugendliche zur Aktion im August kommen.

Bericht: Gegen hohe Mieten und Verdrängung!

OLYMPUS DIGITAL CAMERAGentrifizerung – ein Problem, das in Berlin schon seit langer Zeit aktuell ist, die Poltik aber noch viel zu wenig beschäftigt. Die Veredelung von Stadtvierteln, die die Mieten in unbegreifliche Höhen schnellen lässt und damit alteingesessene Bewohner_innen vertreibt, ist in vielen Teilen der Hauptstadt bereits vollzogen, und greift nun auch auf Szenebezirke wie Kreuzberg über. Das Phänomen wird für viele Menschen mit niedrigem Einkommen zunehmend zum Problem, und ist eine weitere soziale Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft. Aus diesem Grund fand am vergangen Samstag, dem 22. Februar, in Berlin-Kreuzberg die Lärmdemo gegen hohe Mieten und verdrängen statt. Auch JunepA Berlin hat sich daran beteiligt.

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Bericht: „Say it loud, say it clear: refugees are welcome here! “

Laut und deutlicartikelh wollten wir es sagen und zeigen: Flüchtlinge sind in Deutschland willkommen. Sie sollen nicht weiter unter den unmenschlichen und unwürdigen Bedingungen in Heimen ohne Bewegungsfreiheit leben. Sie sollen nicht weiter an den Grenzen Europas sterben. Und vor allem soll die Flüchtlings-Problematik nicht weiter aus dem Bewusstsein verdrängt werden, indem zum Beispiel das Flüchtlingscamp am Oranienplatz in Kreuzberg geräumt wird, ohne dass sich an der Flüchtlingspolitik etwas geändert hat.

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Bericht: Delfine retten und Nazis stoppen!!

delfindemoLetzter Samstag war für uns ein sehr bewegter Tag… Nachdem wir am Freitagabend noch bis spät in der Nacht an unserem Banner gemalt hatten, startete um 13 Uhr des folgenden Tages die Demo gegen Walfang und Delfinschlachten. Bewusst hatten wir auf eine etwas weitergehende Message gesetzt: „WIDERSTAND – Bis das Schlachten ALLER Tiere vorbei ist!“ stand auf unserem Transparent. Unsere Sorge war, dass durch die Tragik der Delfine, die auf irgendeine Weise auch Lieblinge vieler Menschen sind, das Leiden anderer Tiere (Schweine, Rinder, Hühner…) die jeden Tag zu Millionen in den Schlachthöfen getötet werden, in den Hintergrund geraten könnte.

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